Tierische Rettungsaktion mit "Happy End"

Schwan befreit sich spontan selbst - Mit Video!
Freitag, 03.02.2012
Die Feuerwehr rückt an, um einen eingefrorenen Schwan zu befreien - doch der macht den Rettern einen Strich durch die Rechnung

Den Menschen in Fachbach und Bad Ems schwante nichts Gutes als am vergangenen Freitagnachmittag, 3. Februar, um 17 Uhr die Sirenen heulten. "Tierrettung auf der teilweise zugefrorenen Lahn bei Fachbach", so die knappe Meldung an die Wehrleute. Besorgte Spaziergänger hatten vom Lahntal-Radweg aus knapp unterhalb der Nieverner Brücke einen festgefrorenen Schwan gemeldet.

Feuerwehren aus Fachbach und Bad Ems rückten zur tierischen Rettungsaktion an

In der Tat reagierte das Tier weder auf Zurufe, noch auf laute Geräusche und verharrte stundenlang in gleicher Position (glücklicherweise wurde das Tier durch von Passanten eigentlich gut gemeinte Steinwürfe auf das doch recht dicke Eis nicht noch zusätzlich verletzt). Die Feuerwehren aus Fachbach rückten nach der Alarmierung inklusive Drehleiter aus, weil zunächst unklar war, wie das Tier zu erreichen sei. Auch nach dem Eintreffen der zahlreichen Feuerwehrleute und den Vorbereitungen zur Rettung bewegte sich der Schwan nicht einen Zentimeter aus seiner misslichen Lage heraus.

"Eingefrorener" Schwan befreite sich spontan selbst

Zwei Feuerwehrmänner bahnten sich dann in gefütterten Neoprenanzügen unter Sicherung der Kameraden einen Weg durch das Eis. Doch bevor sie den Schwan erreichen konnten, schüttelte sich dieser kurz, erhob sich und entzog sich unter heftigem Wackeln des Hinterteils der Rettung. Der Tier-"Rettungs"-Einsatz konnte an dieser Stelle nach dem Motto "Ente (oder Schwan) gut - alles gut!" abgebrochen werden. Willi Willig

Video